Minijob-Zentrale - Startseite - Fast jeder Zweite ist von der Hausarbeit gestresst

Fast jeder Zweite ist von der Hausarbeit gestresst

Die aktuelle Umfrage der Minijob-Zentrale in Zusammenarbeit mit forsa zeigt: Die Erledigung und Organisation des Haushalts ist ein großer Stressfaktor. Entlastung können Haushaltshilfen schaffen: Bereits 305.158 sind als Minijobber im Privathaushalt bei der Minijob-Zentrale angemeldet.

Bochum,14.06.2018 – Putzen, Kochen, Waschen - die Aufgaben im Haushalt sind vielfältig. Und sie sorgen für Stress: 47 Prozent der über 25-Jährigen geben an, dass sie die Erledigung und Organisation des Haushalts als besonders stressig empfinden. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der Minijob-Zentrale. Frauen empfinden die Aufgaben im Haushalt als den größten Stressfaktor im Alltag (53 Prozent) – erst danach folgt der Job (44 Prozent). Einer der Gründe: „Für Viele ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben immer noch eine Herausforderung“, erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. „Das zeigt sich auch in unseren aktuellen Umfrageergebnissen. Erwerbstätige geben doppelt so oft an, dass sie sich im Alltag überlastet fühlen.“ Und das bleibt nicht ohne Folgen: Knapp jeder Zweite leidet bei starker Überanstrengung unter Schlafstörungen (47%) oder Erschöpfung (46%). Aber auch Rückenschmerzen und Verspannungen sind klassische Symptome (45%).

Hilfe bei Alltagsstress
Um den Kopf freizukriegen, setzt gut die Hälfte der Befragten darauf, sich in der Natur aufzuhalten oder einen Spaziergang zu machen (48%). Die Auseinandersetzung mit den Ursachen der Überbeanspruchung sorgt hingegen nur bei 15 Prozent für eine Reduktion des auf ihnen lastenden Drucks. Den meisten hilft es, sich gezielt Zeit für sich zu nehmen und richtig abzuschalten: Zwei Drittel der Befragten geben an, so dem Stress entgegenzuwirken (64%).

Haushaltshilfen entlasten und schaffen Freiräume
Aber wie findet man zwischen Job und Haushalt überhaupt die Zeit, um richtig abzuschalten? Gerade bei der Hausarbeit kann die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe bei der Bewältigung der Aufgaben für echte Entlastung sorgen. „Viele Familien, Singles und Senioren entscheiden sich für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe, um mehr Zeit für sich zu haben und persönliche Freiräume zu schaffen“, erklärt Thomsen. 90 Prozent der Arbeitgeber von Haushaltshilfen lassen sich vor allem beim Putzen unter die Arme greifen. Und die Beschäftigung der helfenden Hände zahlt sich aus: 89 Prozent der Befragten fühlen sich durch ihre Haushaltshilfe entlastet. 47 Prozent sehen in ihr sogar eine sehr starke Entlastung und können ihren Stress somit nachhaltig reduzieren.

Haushaltshilfe finden und anmelden
Wer noch auf der Suche nach helfenden Händen im Haushalt ist, findet pas-sende Angebote unter haushaltsjob-boerse.de, dem offiziellen Online-Jobportal der Minijob-Zentrale – deutschlandweit und kostenlos. Haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefunden, ist die offizielle Anmeldung der Haushaltshilfe kinderleicht: Verdient die Haushaltshilfe monatlich nicht mehr als 450 Euro, kann sie ganz unkompliziert als Minijobber bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Einfach online unter minijob-zentrale.de/haushaltsscheck den Haushaltsscheck ausfüllen und an die Minijob-Zentrale senden.

Die offizielle Anmeldung der Haushaltshilfe ist in Deutschland Pflicht und schafft Sicherheit auf beiden Seiten. Denn: Nur mit einer legalen Beschäftigung sind Haushaltshilfen und Arbeitgeber umfassend abgesichert
z. B. im Falle eines Unfalls. Arbeitgeber können außerdem von Steuervorteilen profitieren.