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Vertrauensvoll, freundschaftlich, familiär – so bezeichnen Arbeitgeber das Verhältnis zu ihrer Haushaltshilfe

Rund 300.000 angemeldete Minijobber arbeiten derzeit in Deutschland als Haushaltshilfen. Als solche genießen sie dort besonderes Vertrauen. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Minijob-Zentrale in Zusammenarbeit mit forsa: Der überwiegende Teil der befragten Arbeitgeber bezeichnet das Verhältnis zu seiner Haushaltshilfe als freundlich und vertrauensvoll.

Bochum, 01.08.2018 – Jeder zehnte Deutsche beschäftigt eine Haushaltshilfe. Ob als Unterstützung bei der Kinderbetreuung, der Gartenarbeit oder im Haushalt. Das Arbeitsverhältnis zeichnet sich durch Vertrauen und einen freundschaftlichen Umgang miteinander aus. Das geht aus einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Minijob-Zentrale hervor. Der Hintergrund: Die Arbeit im Herzstück der Familie, dem eigenen Zuhause, ist eine sehr persönliche. Heinz-Günter Held, Direktor der Knappschaft-Bahn-See und Geschäftsführer der Minijob-Zentrale, erläutert dazu: „Haushaltshilfen sind für viele Familien, Singles und Senioren eine wichtige und unerlässliche Unterstützung. Im Gegenzug genießen sie ein ganz besonderes Arbeits- und Vertrauensverhältnis.“ Ein wichtiger Teil dieses Verhältnisses ist die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale und somit die offizielle und legale Beschäftigung der Haushaltshilfe. „Nur wenn die Haushaltshilfe angemeldet ist, sind beide Seiten abgesichert und die Beschäftigung ist rechtmäßig“, ergänzt Held.

Freundschaftlich, vertraut, familiär – das Miteinander zählt
Die besondere Arbeitsatmosphäre zeichnet sich nicht nur durch flexible Arbeitszeiten und einen lukrativen Zuverdienst aus, sondern auch durch eine positive zwischenmenschliche Beziehung. So beschreiben 55 Prozent der befragten Arbeitgeber das Verhältnis zu ihrer Haushaltshilfe als freundlich, 49 Prozent als vertrauensvoll und 39 Prozent sogar als freundschaftlich und familiär. Nur zwei Prozent aller Befragten empfinden das Verhältnis zu ihrer Haushaltshilfe als unpersönlich. „Durch den direkten und regelmäßigen Kontakt in den eigenen vier Wänden entsteht schnell ein offenes Miteinander, man redet über Persönliches und lernt die Familie kennen“, so Held. Diese Offenheit spiegelt sich auch im Arbeitsalltag der Haushaltshilfen wider: 88 Prozent der Arbeitgeber gewähren ihren Helfern den Zugang zu allen Zimmern – 80 Prozent auch dann, wenn sie nicht zuhause sind. Einen eigenen Schlüssel vertraut jeder zweite Arbeitgeber seiner Haushaltshilfe an.

Langjährige Zusammenarbeit zeichnet das Vertrauensverhältnis aus
Haben sich Arbeitgeber und Haushaltshilfen einmal gefunden, sind sie nahezu unzertrennlich: 73 Prozent der Arbeitsverhältnisse bestehen bereits länger als ein Jahr. Jedes sechste Arbeitsverhältnis sogar seit mindestens zehn Jahren. Gerade ältere Arbeitgeber bleiben ihrer Haushaltshilfe treu: 21 Prozent der über 60-jährigen setzen schon seit einem Jahrzehnt auf die Unterstützung ihrer persönlichen Haushaltshilfe. „Die Generation der über 60-Jährigen legt sehr viel Wert auf eine Unterstützung, die ihnen in allen Lebenslagen beiseite steht“, erklärt Heinz-Günter Held.

Vertrauen zurückgeben und Haushaltshilfe anmelden
Die Anmeldung der Haushaltshilfe ist in Deutschland nicht nur Pflicht, sondern schafft auch Vertrauen. Denn: Nur mit einer legalen Beschäftigung sind Haushaltshilfe und Arbeitgeber umfassend abgesichert z. B. im Falle eines Unfalls. Arbeitgeber können außerdem von Steuervorteilen profitieren.

Verdient die Haushaltshilfe monatlich nicht mehr als 450 €, kann sie ganz unkompliziert als Minijobber bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Einfach online unter minijob-zentrale.de/haushaltsscheck den Haushaltsscheck ausfüllen und an die Minijob-Zentrale senden. Wer noch auf der Suche nach einer helfenden Hand im Haushalt ist, findet passende Angebote unter haushaltsjob-boerse.de, dem offiziellen Online-Jobportal der Minijob-Zentrale – deutschlandweit und kostenlos.

Weitere Einblicke in das Beschäftigungsverhältnis zwischen Arbeitgebern und Haushaltshilfen erhalten Sie in den Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Interviews des Pressepakets.