Übergangsgeld bei medizinischen Reha-Maßnahmen

Meine Absicherung einkommensloser Zeiten bei Reha-Maßnahmen

Nehmen sie als Minijobber an einer medizinischen Rehabilitationsmaßnahme der gesetzlichen Rentenversicherung teil, erhalten Sie unter bestimmten Voraussetzungen Übergangsgeld. Damit können Sie einkommenslose Zeiten überbrücken.

Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber

Sind Sie infolge unverschuldeter Krankheit arbeitsunfähig oder nehmen an einer medizinischen Reha-Maßnahme teil, haben Sie Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber.

Dieser Anspruch vermindert sich, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen wegen derselben Krankheit bereits Ihr Entgelt fortgezahlt hat.
Treten Sie erst nach Ablauf einer sechswöchigen Arbeitsunfähigkeit eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation an, haben Sie damit keinen Anspruch mehr auf eine weitere Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber.

Anspruch auf Übergangsgeld

Nehmen Sie an einer Reha-Maßnahme teil, haben Sie - unter anderem - dann Anspruch auf Übergangsgeld, wenn Sie unmittelbar vor der Maßnahme Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben.

Ob Sie Anspruch auf Übergangsgeld haben und wie hoch dieser ausfällt, entscheidet der Rentenversicherungsträger, der die Leistung zur Rehabilitation bewilligt hat.

Höhe des Übergangsgeldes

Die Höhe des Übergangsgeldes richtet sich nach Ihrem Verdienst, den Sie zuletzt vor Beginn Ihrer Arbeitsunfähigkeit bzw. Leistung bezogen haben. Berechnungsgrundlage sind 80 Prozent dieses Verdienstes.

Haben Sie ein Kind bzw. Kinder und Kindergeldanspruch beträgt das Übergangsgeld 75 Prozent, ohne Kind 68 Prozent der vorgenannten Berechnungsgrundlage.

Wichtig zu wissen

Während Sie Übergangsgeld erhalten, sind Sie rentenversicherungspflichtig. In dieser Zeit müssen Sie keine Beiträge bezahlen – dies übernimmt der jeweilige Rentenversicherungsträger.