Minijob-Zentrale - Zeitgrenzen

Zeit­gren­zen für kurz­fris­ti­ge Mi­ni­jobs im Pri­vat­haus­halt

Drei Monate oder 70 Arbeitstage

Ein kurzfristiger Minijob ist von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auf maximal

  • drei Monate

oder

  • 70 Arbeitstage.

Über­gangs­re­ge­lung

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen auch in diesem Jahr übergangsweise neu geregelt worden

Viertes Gesetz zur Änderung des Seefischereigesetzes vom 26. Mai 2021

. Für die Zeit vom 1. März 2021 bis 31. Oktober 2021 gelten die Zeitgrenzen von vier Monaten oder 102 Arbeitstagen.

Hier gelangen Sie zu der Gemeinsamen Verlautbarung der Spitzenorganisationen.

Diese Zeitgrenzen gelten generell

  • für alle kurzfristigen Minijobs innerhalb eines Kalenderjahres, aber auch
  • für jahresübergreifende Beschäftigungen, die Sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet haben.

Auf den Verdienst kommt es bei kurzfristigen Minijobs nicht an.

Dauert der Job länger, ist er kein kurzfristiger Minijob mehr

Arbeitet Ihre Aushilfe länger als drei Monate oder 70 Arbeitstage, ist die Beschäftigung kein kurzfristiger Minijob mehr.

Wich­tig zu wis­sen

Ein kurzfristiger Minijob liegt ab dem Zeitpunkt nicht mehr vor, ab dem Sie als Arbeitgeber absehen können, dass Ihre Aushilfe die Zeitgrenzen von drei Monaten bzw. 70 Arbeitstagen überschreitet.