Abgaben für kurzfristige Minijobs im Privathaushalt

Geringe Abgaben und wenig Aufwand

Als Arbeitgeber eines kurzfristigen haushaltsnahen Minijobbers fallen bis auf die Unfallversicherungsbeiträge nur Umlagen zum Ausgleich Ihrer Aufwendungen bei Krankheit („U1“) oder Schwangerschaft bzw. Mutterschaft („U2“) Ihres Minijobbers für Sie an.

Wie sich die Abgaben im Einzelnen zusammensetzen, zeigt folgende Tabelle:

Abgaben für kurzfristige Minijobs im Privathaushalt – Stand Januar 2017
AbgabeartenHöhe der Abgaben
Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung (KV)keine Abgabe
Beitrag zur Pflegeversicherung (PV)keine Abgabe
Pauschalbeitrag Arbeitgeber zur Rentenversicherung (RV)keine Abgabe
Beitragsanteil des Minijobbers bei Versicherungspflicht in der Rentenversicherung (RV)keine Abgabe
Umlage 1 (U1) 0,9 %
Umlage 2 (U2) 0,3 %
Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung (UV) 1,6 %
Arbeitslosenversicherungkeine Abgabe
Insolvenzgeldumlagekeine Abgabe
SteuerSteuern werden an das zuständige Finanzamt gezahlt

Ihr kurzfristiger Minijobber muss keine Abgaben zur Sozialversicherung zahlen.

Ganz bequem – So zahlen Sie Ihre Beiträge

Ihre Abgaben berechnet die Minijob-Zentrale nach Eingang Ihres Haushaltsschecks auf Grundlage des monatlichen Verdienstes Ihres Minijobbers und zieht sie halbjährlich per Lastschriftverfahren von Ihrem Konto ein. Somit haben Sie als Arbeitgeber im Privathaushalt nicht nur geringe Abgaben, sondern auch wenig Aufwand.