Mindestlohn auch bei Minijobs

Der Mindestlohn gilt für alle

Für ganz Deutschland gilt eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze – der flächendeckende Mindestlohn von mindestens 8,84 Euro brutto je Zeitstunde

Aufgrund des Mindestlohngesetzes (MiLoG) mit dem Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie (Tarifautonomiestärkungsgesetz) – gültig seit dem 16. August 2014.

. Dieser gilt grundsätzlich für alle Beschäftigten in Deutschland und damit auch für Minijobber – im Privathaushalt.

Gut zu wissen

Der Mindestlohn gilt seit dem 1. Januar 2015 und betrug zunächst 8,50 Euro je Stunde. Zum 1. Januar 2017 wurde der Mindestlohn erstmals angepasst. Eine Anpassung soll alle zwei Jahre erfolgen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert ausführlich zum Thema Mindestlohn

Ausnahmen vom Mindestlohn

Für nachfolgende Personenkreise sind Sie als Arbeitgeber nicht an die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns gebunden:

  • Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung; insbesondere Schüler
  • Auszubildende (in Bezug auf die Ausbildungsvergütung)
  • Pflichtpraktikanten oder Absolventen eines freiwilligen Praktikums bis zu drei Monaten in dieser Tätigkeit
  • Ehrenamtlich Tätige
  • Arbeitnehmer, die in einer Branche mit einem festgelegten Mindestlohn unter 8,84 Euro

    bis längstens 31.12.2017

    • per Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder
    • per Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschäftigt sind.