Minijob-Zentrale - Mindestlohn

Min­dest­lohn auch bei Mi­ni­jobs

Der Mindestlohn gilt für alle

Für ganz Deutschland gilt eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze – der flächendeckende Mindestlohn

Aufgrund des Mindestlohngesetzes (MiLoG) mit dem Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie (Tarifautonomiestärkungsgesetz) – gültig seit dem 16. August 2014.

. Dieser gilt grundsätzlich für alle Beschäftigten in Deutschland und damit auch für Minijobber – im Privathaushalt.

Der Mindestlohn gilt seit dem 1. Januar 2015 und hat sich wie folgt entwickelt:

ZeitraumHöhe (brutto je Zeitstunde)
01.01.2015 bis 31.12.20168,50 Euro
01.01.2017 bis 31.12.20188,84 Euro
01.01.2019 bis 31.12.20199,19 Euro
01.01.2020 bis 31.12.20209,35 Euro

Ab dem 1. Januar 2021 wird der gesetzliche Mindestlohn stufenweise wie folgt angehoben:

ab 01.01.20219,50 Euro
ab 01.07.20219,60 Euro
ab 01.01.20229,82 Euro
ab 01.07.202210,45 Euro

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert ausführlich zum Thema Mindestlohn

Ausnahmen vom Mindestlohn

Für nachfolgende Personenkreise sind Sie als Arbeitgeber nicht an die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns gebunden:

  • Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung; insbesondere Schüler
  • Auszubildende (in Bezug auf die Ausbildungsvergütung)
  • Pflichtpraktikanten oder Absolventen eines freiwilligen Praktikums bis zu drei Monaten in dieser Tätigkeit
  • Ehrenamtlich Tätige