Minijob-Zentrale - Arbeitgeberversicherung

Arbeitgeberversicherung im Privathaushalt

Ihre Sicherheit bei Krankheit oder Mutterschaft Ihrer Haushaltshilfe

Ist Ihre Haushaltshilfe krank, hat sie Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Bekommt sie ein Baby, hat sie Anspruch auf finanzielle Absicherung bei Mutterschaft. Damit Sie als Arbeitgeber dadurch keine unberechenbar hohen Kosten haben, ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See grundsätzlich für Sie Pflicht. Diese erstattet Ihnen Ihre Aufwendungen.

Das sind Ihre Beiträge

Sie zahlen zwei Umlagebeiträge als Ausgleich

  • für Ihre Aufwendungen bei Krankheit Ihrer Haushaltshilfe: U1 in Höhe von 0,9 Prozent und
  • für Ihre Aufwendungen bei Mutterschaft Ihrer Haushaltshilfe: U2 in Höhe von 0,24 Prozent.

Minijobber haben einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Mit dem Erstattungsantrag bei Arbeitsunfähigkeit (U1) können sich Arbeitgeber von Minijobbern im Privathaushalt ihre Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit erstatten lassen.

Minijobber haben in der Regel einen Anspruch auf eine finanzielle Absicherung bei Mutterschaft.

Hat Ihre Haushaltshilfe in den 3 Monaten vor der Mutterschutzfrist aus allen Beschäftigungen im Durchschnitt mehr als 13 Euro am Tag netto verdient (= mehr als 390 Euro im Monat), müssen Sie die Differenz als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld dazu zahlen. Hier finden Sie den Rechner Zuschuss Mutterschaftsgeld.

Mit dem Antrag auf Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld (U2) können Sie sich Ihre entsprechenden Ausgaben erstatten lassen.

Liegt ein Beschäftigungsverbot außerhalb der Mutterschutzfristen vor, zahlen Sie den Lohn als Mutterschutzlohn weiter. Der Mutterschutzlohn wird im U2-Verfahren zu 100 Prozent erstattet. Mit dem Antrag auf Erstattung Beschäftigungsverbot können Sie sich den Mutterschutzlohn erstatten lassen.

Weitere Infos zur finanziellen Absicherung erhalten Sie auf der Website der Arbeitgeberversicherung der KBS.