Meine Sicherheit: der Unfallschutz für meinen Minijobber

Mit dem Haushaltsscheck automatisch unfallversichert

Die gesetzliche Unfallversicherung ist für Sie als Arbeitgeber Pflicht. Damit sichern Sie Ihren Minijobber bei einem Arbeitsunfall, Arbeitswegeunfall oder einer Berufskrankheit ab. Sie selbst sind vor Ansprüchen Ihres Minijobbers bei einem Unfall geschützt.

Gut zu wissen

Private Tätigkeiten während der Arbeitszeit sind nicht versichert.

Was die gesetzlichen Unfallversicherung leistet

Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind vielfältig und reichen von der Übernahme der Behandlungs-, Pflege- und Transportkosten über die Zahlung von Verletzten- und Übergangsgeld bis zu Rentenzahlungen. Eine genaue Übersicht erhalten Sie bei der DGUV

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

unter www.dguv.de.

Wichtig zu wissen

Als Arbeitgeber müssen Sie jeden Arbeitsunfall, bei dem ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde, dem Unfallversicherungsträger melden. Bitte halten Sie dazu Ihre Betriebsnummer bereit.

Für detaillierte Infos zum Versicherungsschutz und den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung wenden Sie sich bitte an die Unfallversicherungsträger sowie die DGUV.

Meldung und Beitragszahlung zur Unfallversicherung – automatisch per Haushaltsscheck

Als Arbeitgeber im Privathaushalt brauchen Sie Ihre Haushaltshilfe bei Beschäftigungsbeginn lediglich mit dem Haushaltsscheck bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Die Minijob-Zentrale informiert dann den zuständigen Unfallversicherungsträger.

Die Minijob-Zentrale zieht den Unfallversicherungsbeitrag zweimal im Jahr, zusammen mit den übrigen Abgaben, von Ihrem Konto ein. Der Beitrag zur Unfallversicherung beträgt für Minijobs im Privathaushalt einheitlich 1,6 Prozent des Arbeitsentgelts Ihrer Haushaltshilfe.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Service-Center der Minijob-Zentrale.

Gut zu wissen

Der zuständige Unfallversicherungsträger für Haushaltshilfen richtet sich nach Ihrem Arbeitgeber-Wohnsitz. Träger können die Unfallkasse oder der Gemeindeunfallversicherungsverband sein.

Wichtiger Hinweis zu einer Ausnahme:

In wenigen Ausnahmefällen kann sich für Tätigkeiten, die nicht klassischerweise im Haushalt anfallen, für die aber das Haushaltsscheck-Verfahren anzuwenden ist, die Zuständigkeit eines anderen Unfallversicherungsträgers ergeben. So sind beispielsweise Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung für private Reittierhaltungen gesondert an den zuständigen Unfallversicherungsträger zu entrichten.