Alternative Steuerermäßigung für Kinderbetreuungskosten

Private Arbeitgeber können Betreuungskosten als Sonderausgabe absetzen

Betreut ein 450-Euro-Minijobber ausschließlich ein Kind, das zum Haushalt der Eltern gehört, können Sie als Arbeitgeber Ihre damit verbundenen Aufwendungen bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe geltend machen.

Voraussetzung für die Anerkennung als Sonderausgabe ist, dass das zum Haushalt gehörende Kind

  • das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
  • nicht selbst für sich sorgen kann und die Behinderung grundsätzlich vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist.

Wichtig zu wissen

Setzen Sie die Kinderbetreuungskosten als Sonderausgabe ab, können Sie Ihre Einkommensteuer nicht mehr um 20 Prozent (maximal 510 Euro pro Jahr) mindern.

Höhe der Sonderausgabe

Sie können 2/3 der gesamten Betreuungskosten als Sonderausgabe absetzen, höchstens jedoch 4.000 Euro pro Kind.

Damit Sie die Kosten für die Kindesbetreuung steuerlich geltend machen können, müssen Sie das Arbeitsentgelt auf das Konto Ihres Minijobbers überweisen. Als Zahlungsnachweise gelten allein Kontobelege. Barzahlungsquittungen oder Zeugenaussagen sind nicht zulässig.