Minijob-Zentrale - Audio-Pressemitteilungen - Neue Regelungen für Minijobber

Neue Regelungen für Minijobber

Ausgabejahr

Bochum, Dezember 2012

450 Euro darf ab 2013 jeder Minijobber verdienen. Das hat der Bundestag beschlossen. Und diese Regelung gilt für alle.

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Inhalt des Beitrags:

450 Euro darf ab 2013 jeder Minijobber verdienen. Das hat der Bundestag beschlossen. Und diese Regelung gilt für alle. Egal ob man schon seit vielen Jahren einen Minijob ausübt, oder ob das erst 2013 der Fall ist. Eine andere Regelung gilt nur für neue Minijobs ab Jahresanfang, erklärt Uwe Werner von der Essener Minijob-Zentrale: „Zum anderen werden Minijobber in die Rentenversicherungspflicht einbezogen. Ein Minijobber erwirbt vollwertige Rentenanwartschaften wie jeder andere Versicherungspflichtige.“
Schon jetzt sind Minijobber gesetzlich unfallversichert. Auch in der Rentenversicherung erwerben sie zahlreiche Vorteile. Wenn ein Minijobber also aus gesundheitlichen Gründen weniger oder gar nicht mehr arbeiten kann, steht ihm oder ihr eine Rente zu. Hinzu kommt: Minijobber haben Anspruch auf Rehaleistungen, früher sagte man Kur dazu. Da es sich um eine gesetzliche Rentenversicherung handelt, gibt es keine Gesundheitsprüfung oder Ausschlusskriterien. Das muß natürlich alles bezahlt werden, aber die Beiträge, die der Minijobber zahlt, sind minimal. Viel weniger als bei Ganztagsbeschäftigten. Da zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils knapp 9,5 Prozent vom Lohn. „Der Minijobber zahlt lediglich 3,9 Prozent, weil bei einem Minijobber der Arbeitgeber verpflichtet ist immer 15% vom Arbeitsentgeld in die Rentenkasse einzuzahlen. So gesehen, ein kleiner finanzieller Vorteil für den Minijobber.“