Minijob-Zentrale - Audio-Pressemitteilungen - Marionetten gegen Schwarzarbeit

Marionetten gegen Schwarzarbeit

Ausgabejahr

Bochum, 13. Februar 2014

Minijob-Zentrale dreht Spots mit der Augsburger Puppenkiste

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Inhalt des Beitrags:

Die Figuren der Augsburger Puppenkiste stehen auf der Bühne, um zum Anmelden von Haushaltshilfen aufzurufen, denn schon in den berühmten Märchen gab es schwarze Schafe, so der Leiter der Puppenkiste, Klaus Marschall:

„Schneewittchen ist bei den sieben Zwergen als Haushaltshilfe sicher nicht angemeldet, auch das Rotkäppchen als Altenpflegerin für die Großmutter ist sicherlich nicht angemeldet und beim Dornröschen haben wir die Problematik, dass man mit einer Gartenhilfe ja irgendwie durch die Dornenhecke kommen muss.“

In die unterhaltsamen Szenen werden die Marionetten Minijobber sanft eingebettet, verspricht Peter Grothues, Direktor der Knappschaft-Bahn See:

„Keine Angst – wir werden hier kein Schneewittchen mit Wischmopp sehen, aber wir wollen uns in den Spots von der bisherigen Werbeoptik abheben und etwas Einzigartiges produzieren. Das hört sich ungewöhnlich an und das ist es auch, aber seien Sie einfach gespannt, wie wir ein schlafendes Dornröschen mit der Minijob-Zentrale in Verbindung bringen.“

Noch immer arbeiten 90 Prozent aller Putzhilfen, Gärtner oder Babysitter schwarz – und sind dadurch nicht versichert. Die Kooperation soll zu einem Umdenken führen:

„In den Geschichten der Augsburger Puppenkiste stehen die Figuren häufig für Respekt und auch Ehrlichkeit, und um Ehrlichkeit geht es auch bei der Anmeldung der Haushaltshilfen. Wir nutzen den Charme und die Bekanntheit der Marionetten, um so seriös wie möglich, aber auch um so humorvoll wie möglich für die Anmeldung zu werben.“

So werden auch Urmel, Bill Bo, Kater Mikesch oder die Fans des Puppenspiels nichts gegen die außergewöhnliche Zusammenarbeit einzuwenden haben, ist sich Klaus Marschall sicher:

„Die Puppenkiste steht natürlich auch für ihre Werte und da ist es schwierig, jetzt für ein kommerzielles Unternehmen Werbung zu machen. Aber ich denke gerade bei der Minijob-Zentrale, da kann uns niemand böse sein, wenn man hier sagt, Minijobs anzumelden ist der bessere Weg.“