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Minijob-Newsletter - 2/2020 (Nr. 2/2020 - 3.März 2020)

+++ Minijobs: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten +++ Wie ein Minijob auf dem Weg in die Vollzeitstelle helfen kann (Sprungbrett Minijob #2) +++ Sind Anträge auch ohne Unterschrift des Minijobbers gültig? +++

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem heutigen Newsletter informieren wir Sie zu folgenden Themen:

Minijobs: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig. Zu Ihrer Information haben wir das Besprechungsergebnis auf unserer Internetseite eingestellt.

Wie ein Minijob auf dem Weg in die Vollzeitstelle helfen kann (Sprungbrett Minijob #2)

Arbeitslosigkeit, eine Elternzeit oder die Betreuung von Angehörigen – die Gründe für längere Zeiten ohne Beschäftigung sind vielfältig. Bei der Rückkehr ins Berufsleben stellt sich schnell die Frage nach der passenden Beschäftigungsform. Häufig wird eine bereits vorher ausgeübte Vollzeitstelle wieder aufgenommen. Aber auch Minijobs können der erste Schritt zurück in den Arbeitsmarkt sein.

Wir erklären in diesem zweiten Beitrag der Serie „Sprungbrett Minijob“, in welchen Fällen der Minijob ein Weg zur Vollzeitbeschäftigung sein kann und was zu beachten ist.

Sind Anträge auch ohne Unterschrift des Minijobbers gültig?

Der neue Minijobber von Arbeitgeberin Karin möchte keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Er hat den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht von der Internetseite der Minijob-Zentrale heruntergeladen, ausgefüllt und per E-Mail an Karin versandt. In dem elektronisch ausgefüllten PDF-Dokument fehlt jedoch die Unterschrift des Minijobbers. Ob der Antrag dennoch gültig ist, erläutern wir in >> unserem Blogbeitrag Nachgefragt #37.

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