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Minijob-Newsletter - 5/2021 (Nr. 5/2021 - 2. Juni 2021)

+++ Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs wurden erneut ausgeweitet +++ Weitere Änderung bei der kurzfristigen Beschäftigung +++ Corona: Minijobber können auch mehr als 450 Euro verdienen +++ Der Beitragsnachweis – Das müssen Arbeitgeber beachten +++ Was macht den Minijob zu einem „normalen“ Arbeitsverhältnis? +++ Die Minijob-Zentrale bei Instagram +++

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem heutigen Newsletter informieren wir Sie zu folgenden Themen:


Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs wurden erneut ausgeweitet

Um Arbeitgebern einen längeren Einsatz der zur Verfügung stehenden Saisonarbeitnehmer zu ermöglichen, werden die Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs auch in diesem Jahr ausgeweitet. Welche Zeitgrenzen nun gelten und was zu beachten ist, erläutern wir in unserem >> Blogbeitrag.

Hinweis: Im Jahr 2022 stehen weitere Änderungen bei den kurzfristigen Beschäftigungen an. Einen kurzen Überblick finden Sie bereits jetzt auf unserer >> Internetseite.



Weitere Änderung bei der kurzfristigen Beschäftigung

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 24. November 2020 (B 12 KR 34/19 R) entschieden, dass die Zeitgrenze von drei Monaten und die Zeitgrenze von 70 Arbeitstagen gleichwertige Alternativen zur Begründung einer kurzfristigen Beschäftigung sind. Eine Anwendung der jeweiligen Zeitgrenze in Abhängigkeit von der Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage erfolgt nicht. Demzufolge sind die Voraussetzungen für eine kurzfristige Beschäftigung bei einer im Voraus befristeten und an mindestens fünf Tagen in der Woche ausgeübten Beschäftigung auch dann erfüllt, wenn diese im Laufe des Kalenderjahres zwar auf mehr als drei Monate im Voraus nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist, jedoch an nicht mehr als 70 Arbeitstagen ausgeübt wird. Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung werden die Geringfügigkeits-Richtlinien in diesem Zusammenhang zeitnah anpassen.



Corona: Minijobber können auch mehr als 450 Euro verdienen

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise kommt es vermehrt vor, dass Arbeitgeber ihre Minijobber häufiger einsetzen als ursprünglich geplant. Für eine erneute Übergangszeit kann vorübergehend ein viermaliges Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze im Minijob möglich sein. Was Arbeitgeber beachten müssen, wenn ihre Minijobber in einzelnen Monaten mehr als 450 Euro verdienen, zeigen wir in unserem >> Blogbeitrag.



Der Beitragsnachweis – Das müssen Arbeitgeber beachten

Beiträge zur Sozialversicherung oder Steuern - auch bei Minijobs müssen die Arbeitgeber mit einem Beitragsnachweis die Höhe der zu zahlenden Abgaben mitteilen. Wie der Beitragsnachweis richtig genutzt wird und worauf zu achten ist, erklären wir in unserem
>> Blogbeitrag.


Was macht den Minijob zu einem „normalen“ Arbeitsverhältnis?

Auch Minijobber genießen Kündigungsschutz, haben Anspruch auf Urlaub oder auf ein Arbeitszeugnis. Denn arbeitsrechtlich gesehen sind Minijobber reguläre Arbeitnehmer. Was das bedeutet und welche Rechte der Minijobber in einem Minijob hat, erklären wir in unserem
>> Minijobber-Magazin.



Die Minijob-Zentrale bei Instagram

Auch auf Instagram ist die Minijob-Zentrale vertreten und informiert über alles Wissenswerte rund um Minijobs. Bereits über 5.000 Follower folgen uns auf Instagram. Auch Sie können uns gerne folgen. >> Instagram-Profil