Schüler als Minijobber

Auf den Jugendarbeitsschutz ist zu achten

Für Schüler gelten keine besonderen Minijob-Regelungen. Demnach handelt es sich um einen

  • 450-Euro-Minijob, wenn das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt die 450-Euro-Grenze nicht übersteigt oder
  • kurzfristigen Minijob, wenn die Beschäftigung von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet ist. Auf den Verdienst kommt es nicht an.

Jugendarbeitsschutz bei Schülern

Jugendliche im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) sind 15 bis 17 Jahre alt. Um die Entwicklung und schulischen Leistungen der Jugendlichen nicht zu gefährden, gelten gesetzlich vorgeschriebene Altersgrenzen:

  • In der Regel dürfen Jugendliche erst ab 15 Jahren - höchstens 8 Stunden am Tag - arbeiten.
  • Sind sie jünger als 15 Jahre, ist eine Beschäftigung grundsätzlich verboten.

Ausnahme: Mit Einwilligung der Eltern dürfen Schüler ab 13 Jahren grundsätzlich zwei Stunden am Tag unter altersgerechten Bedingungen arbeiten.

Sind sie noch vollzeitschulpflichtig

Die Vollzeitschulpflicht (gesetzlich vorgeschriebene Schulpflicht) ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, in Nordrhein-Westfalen beträgt sie beispielsweise 10 Jahre.

, ist eine Beschäftigung grundsätzlich verboten.
Ausnahme: Mit Einwilligung der Eltern dürfen vollzeitschulpflichtige Jugendliche grundsätzlich zwei Stunden am Tag unter altersgerechten Bedingungen arbeiten. Darüber hinaus können sie während der Schulferien bis zu vier Wochen im Kalenderjahr jobben

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