Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs im Gewerbe

Drei Monate oder 70 Arbeitstage

Ein kurzfristiger Minijob ist von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auf maximal

  • drei Monate, wenn Ihr Minijobber an mindestens fünf Tagen pro Woche arbeitet oder
  • 70 Arbeitstage, wenn Ihr Minijobber regelmäßig weniger als an fünf Tagen wöchentlich beschäftigt ist.

Diese Zeitgrenzen gelten generell:

  • für alle kurzfristigen Minijobs innerhalb eines Kalenderjahres, aber auch
  • für jahresübergreifende Beschäftigungen, die Sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet haben.

Auf den Verdienst kommt es bei kurzfristigen Minijobs nicht an.

Wichtig zu wissen

Für kurzfristige Minijobs bis zum 31. Dezember 2014 und ab dem 1. Januar 2019 gelten andere Zeitgrenzen: Zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage.

Dauert der Job länger, ist er kein kurzfristiger Minijob mehr

Arbeitet Ihre Aushilfe länger als drei Monate oder 70 Arbeitstage, ist die Beschäftigung kein kurzfristiger Minijob mehr. Verdient sie regelmäßig bis zu 450 Euro im Monat, hat sie einen 450-Euro-Minijob.

Wichtig zu wissen

Zahlen Sie Ihrer Aushilfe durchschnittlich mehr als 450 Euro monatlich, ist ihre Tätigkeit versicherungspflichtig und Sie müssen diese bei der zuständigen Krankenkasse anmelden.

Ein kurzfristiger Minijob liegt ab dem Zeitpunkt nicht mehr vor, wenn Sie als Arbeitgeber absehen können, dass Ihre Aushilfe die Zeitgrenzen von drei Monaten bzw. 70 Arbeitstagen überschreitet.