Unterscheidung von gewerblichen und haushaltsnahen Minijobs

Große Unterschiede bei Abgaben und Meldung des Minijobbers

Ein Minijobber kann sowohl im gewerblichen Bereich arbeiten als auch in einem privaten Haushalt. Unterschiede gibt es vor allem bei den Abgaben und der Meldung des Minijobbers bei der Minijob-Zentrale.

Private Haushalte profitieren

Handelt es sich bei einem Minijob im Privathaushalt um eine haushaltsnahe Tätigkeit, ist das für den Arbeitgeber besonders günstig. Er zahlt für seinen Minijobber nur geringe Abgaben und profitiert von Steuervorteilen. Auch die Anmeldung seiner Haushaltshilfe ist mit dem Haushaltsscheck in wenigen Schritten erledigt. Ist die Tätigkeit nicht haushaltsnah, gelten die Regelungen wie für gewerbliche Minijobs.

Gut zu wissen

Haushaltsnahe Tätigkeiten sind alltägliche Arbeiten in der Wohnung. Kochen, Putzen, Einkaufen und Gartenarbeit zählen ebenso dazu, wie die Betreuung von Kindern, Kranken sowie alten und pflegebedürftigen Menschen – oder auch von Tieren. Diese Arbeiten führen gewöhnlich Familienmitglieder aus, können aber auch durch einen Minijobber erledigt werden, wenn dieser und auch der Arbeitgeber Privatpersonen sind. Eine genaue Übersicht erhalten Sie im Katalog der Tätigkeiten im Haushaltsscheck-Verfahren.

Für die Anmeldung und Abgaben ist es neben der Unterscheidung von gewerblichen und haushaltsnahen Minijobs wichtig, ob diese 450-Euro oder kurzfristige Minijobs sind:

Unterscheidung 450-Euro- und kurzfristige Minijobs