Minijob-Zentrale - Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung

Kran­ken-, Pfle­ge- und Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung für 450-Eu­ro-Mi­ni­jobs

Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitgeber – Keine Abgaben für Minijobber

Bei 450-Euro-Minijobs zahlen Sie als gewerblicher Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag von 13 Prozent zur Krankenversicherung. Berechnungsgrundlage ist der Brutto-Verdienst Ihres Minijobbers.
Es fallen für Sie keine Beiträge zur Pflege- und Arbeitslosenversicherung an.

Minijobber selbst zahlen keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Als Arbeitgeber dürfen Sie Ihren Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung auch nicht vom Verdienst Ihres Minijobbers abziehen.


Gut zu wis­sen

Der pauschale Beitrag zur Krankenversicherung ist ein Solidarbeitrag. Aus diesem Beitrag entsteht für den Minijobber kein eigener Krankenversicherungsschutz als Arbeitnehmer, so dass z. B. auch kein Anspruch auf Krankengeld besteht. Als Arbeitgeber müssen Sie den Pauschalbeitrag nur bezahlen, wenn Ihr Minijobber in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung pflicht-, freiwillig oder familienversichert ist. Das gilt beispielsweise auch für Minijobber, die bereits aufgrund ihrer Hauptbeschäftigung Krankenversicherungsbeiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze zahlen. Ist Ihr Minijobber privat krankenversichert, fällt dieser Pauschalbeitrag nicht an.