Minijob-Zentrale - Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung

Kran­ken-, Pfle­ge- und Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung für 450-Eu­ro-Mi­ni­jobs

Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitgeber im Privathaushalt – Keine Abgaben für Haushaltshilfen

Bei 450-Euro-Minijobs zahlen Sie als Arbeitgeber im Privathaushalt einen Pauschalbeitrag von fünf Prozent zur Krankenversicherung. Berechnungsgrundlage ist der Brutto-Verdienst Ihrer Haushaltshilfe.
Es fallen für Sie keine Beiträge zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung an.

Minijobber selbst zahlen keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Als Arbeitgeber dürfen Sie Ihren Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung auch nicht vom Verdienst Ihres Minijobbers abziehen.

Gut zu wis­sen

Der pauschale Beitrag zur Krankenversicherung ist ein Solidarbeitrag. Aus diesem Beitrag entsteht für den Minijobber kein eigener Krankenversicherungsschutz als Arbeitnehmer, so dass z. B. auch kein Anspruch auf Krankengeld besteht. Als Arbeitgeber müssen Sie den Pauschalbeitrag nur bezahlen, wenn Ihr Minijobber in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung pflicht-, freiwillig oder familienversichert ist. Das gilt beispielsweise auch für Minijobber, die bereits aufgrund ihrer Hauptbeschäftigung Krankenversicherungsbeiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze zahlen. Ist Ihr Minijobber privat krankenversichert, fällt dieser Pauschalbeitrag nicht an.