Meldung zur Sozialversicherung von gewerblichen Minijobs

An wen Sie wann melden müssen

Mit der Meldung zur Sozialversicherung übermitteln Sie als Arbeitgeber bestimmte Angaben zu Ihrem Arbeitnehmer und zu dessen Beschäftigung an den zuständigen Sozialversicherungsträger.


Handelt es sich nach der versicherungsrechtlichen Beurteilung um einen 450-Euro- oder einen kurzfristigen Minijob, melden Sie Ihren Minijobber bei der Minijob-Zentrale an. Neben der Meldepflicht bei der Minijob-Zentrale besteht auch eine Melde- und Beitragspflicht zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Handelt es sich nicht um einen Minijob, müssen Sie die Meldungen zur Sozialversicherung und die Beitragszahlungen nicht mit der Minijob-Zentrale sondern in der Regel mit der Krankenversicherung Ihres Arbeitnehmers abwickeln.

Wichtig zu wissen

Um sicherzustellen, dass Sie alle persönlichen Daten korrekt melden, entnehmen Sie diese immer amtlichen Dokumenten, wie zum Beispiel dem Personalausweis oder - falls vorhanden - dem Sozialversicherungsausweis Ihres Minijobbers.


Nutzen Sie die ausführliche Ausfüllhilfe bei der Meldung Ihres Minijobbers.

Gut zu wissen

Informationen zum Tätigkeitsschlüssel erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit und hier.

Für einige Branchen gilt eine Sofortmeldung 

Arbeitgeber einiger Wirtschaftszweige müssen eine zusätzliche Meldung über den Tag des Beginns eines Beschäftigungsverhältnisses spätestens bei Beschäftigungsaufnahme direkt an die Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) abgeben. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Sofortmeldung:

Überblick über die Wirtschaftszweige, bei der eine Sofortmeldung verbindlich vorgeschrieben ist.