Minijob-Zentrale - Startseite - Haushaltshilfe gesucht: Vertrauen ist für Arbeitgeber wichtiger als Geld

Haushaltshilfe gesucht: Vertrauen ist für Arbeitgeber wichtiger als Geld

Ausgabejahr

Bochum, 14. September 2015

Aktuelle Umfrage der Minijob-Zentrale: Bei der Einstellung von helfenden Händen in Privathaushalten wollen sich Arbeitgeber in erster Linie auf ihre Unterstützung verlassen können.

In Kooperation mit dem unabhängigen Umfrageinstitut forsa hat die Minijob-Zentrale über tausend Personen zu ihrem Putzverhalten und der Beschäftigung von Haushaltshilfen befragt. Das eindeutige Ergebnis: 79 Prozent der Deutschen
könnten sich vorstellen, eine Hilfe im Haushalt zu beschäftigen. Sehr wichtig dabei ist ihnen das gegenseitige Vertrauen.

Haushaltshilfe gesucht 

Bochum, 14. September 2015 – Ein sauberes und gemütliches Zuhause, in dem man sich rund um die Uhr wohlfühlt – davon träumen die meisten Deutschen. Doch viele haben weder Zeit noch Lust, sich regelmäßig mit Haushaltsaufgaben zu beschäftigen. Glücklich ist, wer eine helfende Hand zur Unterstützung hat. So sehen es auch die meisten der Befragten einer repräsentativen forsa-Umfrage. Insbesondere die Norddeutschen1 (89 %) wünschen sich Entlastung im Haushalt durch Minijobber. Doch das ist gar nicht so einfach: Die Befragten sehen zahlreiche Schwierigkeiten bei der Suche nach einer passenden Hilfe. Fast neun von zehn Befragten (86 %) meinen, dass es besonders schwer sei, eine helfende Hand zu finden, der sie vertrauen können. Mehr als die Hälfte (69 %) sehen Schwierigkeiten darin, einen Minijobber zu finden, der ihren Gründlichkeitsansprüchen entspricht.

Minijob im Privathaushalt – ein Job mit vielen Facetten
„Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere Beobachtungen der Vergangenheit. Die Nachfrage nach Minijobbern im Privathaushalt steigt. Doch außerhalb von oftmals undurchsichtigen Angeboten fehlen den Menschen zuverlässige Ansprechpartner. Diese Problematik möchten wir mit der Haushaltsjob-Börse beheben“, erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. „Minijobber bieten Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Sie können alle sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen übernehmen, also kochen, Rasen mähen, Haustiere pflegen, aber auch Kinder oder Senioren betreuen“, so Dr. Thomsen.

Die Haushaltsjob-Börse schafft Übersicht
Dank der Haushaltsjob-Börse, dem kostenlosen Online-Portal der Minijob-Zentrale, gestaltet sich die Suche nach einer Hilfe für Haushalt und Garten ganz leicht. Unter www.haushaltsjob-boerse.de können private Arbeitgeber und Arbeitnehmer mittels Postleitzahl nach passenden Angeboten suchen oder selbst kostenlos eine Anzeige aufgeben.

Gesucht, gefunden und gleich angemeldet
Konnte nach dem Erstkontakt Vertrauen aufgebaut werden, ist der nächste Schritt die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale. Sie ist die zuständige Einzugs- und Meldestelle für alle Minijobs in Deutschland und bietet unter www.minijob-zentrale.de ein umfassendes Service- und Informationsangebot. Die Vorteile einer Anmeldung liegen für beide Seiten klar auf der Hand. Nur angemeldete Minijobber sind unfallversichert, erhalten eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und haben einen offiziellen Anspruch auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung sowie auf Urlaub. Auf der anderen Seite erlebt der Arbeitgeber keine bösen Überraschungen bei Arbeitsunfällen, riskiert kein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro und kann bis zu 20 Prozent der Kosten – maximal 510 Euro im Jahr – von der Steuer absetzen.

Presseinformation der Pressestelle der Minijob-Zentrale

Kontakt:
Pressestelle der Knappschaft-Bahn-See
Pressesprecher: Dr. Wolfgang Buschfort
Tel.: 0234-304-82050
Fax: 0234-304-82060
Mailto:presse@kbs.de
Internet: http://www.kbs.de/

Deutsche Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See
Pieperstr. 14/28
44789 Bochum